Geschichte der Kapelle

In einer kargen Wüsten- und Sumpflandschaft siedelten sich im 17. Jahrhundert die ersten Menschen an und arbeiteten sehr hart, um ein wenig Ertrag aus dem unfruchtbaren Boden herauszubekommen.

135 Familien bildeten schließlich das Dorf Hövelsenne.

1923 bauten sie mit Spenden und Eigenmitteln ihre langersehnte Kirche.

Ab Mitte der 30er Jahre mussten die Familien jedoch dem Truppenübungsplatz weichen.

1974 fand der letzte Gottesdienst in der St. Josephs-Kirche statt.

Die Kirche stand nun mitten in einer Schießbahn.

Sie wurde 1985 auf Veranlassung der britischen Streitkräfte gesprengt.

Ein Gedenkstein erinnert an alter Stelle an den früheren Mittelpunkt des Dorfes.

Da dieser für die Menschen nicht mehr zugängig ist, war es seit langem der Wunsch der früheren Bewohner, die zum Teil in ganz Deutschland verstreut sind, eine Gedenkstätte zu bauen. Am 11.7.2015 konnte schließlich „Die kleine Kapelle“ eingeweiht werden. Sie steht im Format 1:3 mit gleicher Ausrichtung an der Grenze des Truppenübungsplatzes, rund 1,3 km vom alten Standort entfernt.

Eingebracht sind Medaillons der ehemaligen Fenster und Originalsteine der alten Kirche, die eine Kerzenecke bilden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Namen beschriftete Pflastersteine erinnern vor dem Eingangstor an die früheren Höfe.